
Könnte es schönere Erlebnisse geben als jene in der Natur mit Wildtieren? Jäger, Naturfotografen und Wildtierbeobachter wünschen sich alle, Tiere möglichst ungestört beobachten zu können. Die Sinne vieler Wildarten sind überaus scharf; sie entdecken jede Bewegung, riechen und hören gut, reagieren empfindlich auf fremde Geräusche und jeden Windhauch.
Wer sich also im Revier oder in der freien Wildbahn bewegt, braucht nicht nur Geduld, sondern auch Kenntnisse über das Verhalten und die Sinne der Tiere. Hier einige Möglichkeiten, wie man sich möglichst unauffällig verhalten und die Erfolgsaussichten erhöhen kann.
Alle Wildtiere nutzen verschiedene Sinne zur frühzeitigen Wahrnehmung von Gefahren. Es sind vor allem das Gehör und der Geruch, die bei vielen Tierarten sehr gut entwickelt sind. Rehe und Hirsche nehmen kleinste Geräusche wahr. Windrichtungen sind wichtig; viele Tiere riechen den Menschen meist über große Entfernungen. Das Sehvermögen vieler Wildarten funktioniert anders als das menschliche. Sie nehmen in der Regel Bewegungen stärker wahr als ruhende Gegenstände. Ein sich langsam bewegender Beobachter oder ein daselbst ruhender Beobachter wird daher weniger schnell gesehen werden.
Gerade hier liegt die Ursache, warum der Jäger seine Bewegungen möglichst zu dämpfen sucht. Kleine langsame Schritte und kleine Aufenthalte helfen, die Aufmerksamkeit des Wildes nicht zu erregen.

Was das Verhalten und die Erfahrung betrifft, so spielt auch die Wahl der Bekleidung eine große Rolle. Helle Farben und stark spiegelnde Stoffe fallen in der Natur auf, und so haben die Tarnmuster auch immer mehr sich der einheimischen Farben Grün, Braun und Grau angepasst.
Sonderformen kommen in der Bekleidung dann zum Tragen, wenn die jeweiligen Verhältnisse es erfordern. Der Tarnanzug hat den Wert, die Körperkonturen des Menschen aufzulösen. Solche Anzüge bestehen aus vielen Fäden oder künstlichen Pflanzenstrukturen, die die Körperumrisse unsichtbar machen.
In freier Landschaft oder bei längerem Verweilen an einer Stelle kann die richtige Tarnung viel dazu beitragen, dass Wanderer weniger als Fremde im Gelände gespürt werden. Ein Tarnanzug wird jedoch auch durch das richtige Benehmen nicht ersetzt.
Geräusch, hastige Bewegung und ungünstige Windrichtung lassen sogar gar gut getarnte Menschen auffallen.
Erfolgreiche Wildbeobachtung beginnt oft mit der Wahl des richtigen Standorts.
Hochsitze, Beobachtungsstände und natürliches Versteck bieten die Möglichkeit, die Tiere in sicherer Entfernung zu beobachten.
Geländeverhältnisse helfen dabei:
• Hecken und Sträucher als Schutznische,
• Geländekanten und kleine Senken,
• Waldränder und Übergangsstellen verschiedener Biotope.
Diese Stellen werden von vielen Tierarten gern besucht; und auch der Beobachter hat hier Schutz.
Wer sich also im Gelände bewegt, soll sich möglichst der vorhandenen Versteckmöglichkeiten bedienen. Das Wandern auf der Schattenseite von Baumreihen und unter dem Schutze der Vegetation wird die eigene Erkennbarkeit vermindern.
Ein wichtiges Moment beim Beobachten des Wildes ist Geduld.
Viele Tiere leben in bestimmten Rhythmus, und die Morgen- und Abenddämmerung sind besonders gute Beobachtungszeiten.
Die besten Jäger und Naturbeobachter verbringen oft stundenlang an einem Ort, ohne sich viel zu regen, und dadurch gewöhnen sich die Tiere vielfach an die stille Menschennähe.
Aufmerksamkeit wirkt demgegenüber, und das Fähigkeitssinnesorgan, Veränderungen des Geländes aufzunehmen. Bewegungen im Gras, Geräusche im Unterholz, Vogelrufe, die Verdächtiger sind als gewöhnlich, geben hier und da Auskunft über das Vorkommen von Wild.
Wer das richtig zu deuten weiß, wird die Tiere oft sehen, ehe sie ihn selbst gesehen haben. Erfahrung, ruhiges Verhalten und die richtige Ausrüstung zusammen ergeben dann große Freude am Beobachten der Natur.
Foto von Diana Parkhouse auf Unsplash
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Der Sommer geht zur Neige und so kommen wir langsam aber sicher in die Übergangszeit in Richtung Herbst, in welchem dann die Treib- und Drückjagden beginnen. Vorher geht es noch um die Maisflächen und die große Ansitzjagd auf die Sauen steht bald an. So oder so geht es, sobald der Waidmann nicht allein im Revier ist, nicht mehr nur darum, gut zu sehen, sondern auch darum, gut gesehen zu werden. Hat man die Stände eingenommen verständigen sich die Jäger zunächst mit Ihrem Nachbarschützen durch Winken mit der Kopfbedeckung. Hutbänder mit Signalwirkung sind sicher gut, aber ein Kleidungsstück mit flächiger Signalwirkung und einem zusätzlichen Schutz vor widrigen Witterungsverhältnissen macht die Sache erst so richtig rund. So leistet es beispielsweise die Signal-Regenjacke der Firma Wald & Forst...

Ein gut ausgesuchter Standort und dezente Verblendung des Ansitzbockes sind bei der Ansitzjagd quasi fast die halbe Miete. Mit dem naturgetreuen Tarnnetz Omnitex von Allen gelingt die Tarnung auch Ungeübten mit wenig Zeitaufwand sehr gut. Das geräuschlose Tarnnetz im Camo-Muster Realtree Max-5® ist reißfest, extrem langlebig, wasserfest und erlebt somit auch eine weitere Jagdsaison.
Maße (LxB): 3,7x1,4 m
Material: Polyethylen..

Die Drückjagdsaison steht vor der Tür. Da wird Treibern und Schützen während - und besonders den Organisatoren schon im Vorfeld - wieder enorm viel abverlangt. Alle Drückjagdkonzepte haben dabei eines gemeinsam: Sicherheit geht vor. Die Warnwestenpflicht für Treiber, Hundeführer und Durchgehschützen ist so obligatorisch wie die Warnhalsungspflicht für alle eingesetzten Jaghunde und die Hutbandpflicht für alle angestellte Schützen...

In diesem Jahr werde ich wieder vor die Herausforderung gestellt, die Sauen an der Grenze vom Getreide zum Mais zu erwischen. Mais habe ich beinahe in jedem Jahr im Revier. Dass man beim Ansitz auf Sauen viele Stunden ausharren muss, darauf muss ich mich einstellen. Dass es in dieser Zeit auch gut und gerne mal zu nieseln beginnt, ist gut möglich und natürlich nicht zu vermeiden. Und auch wenn es mir dabei ein wenig ungemütlich wird, den Sauen ist so ein Nieselwetter egal, sodass auch ich mich mit den Widrigkeiten anfreunden sollte. Genial wäre nun ein entsprechendes Ausrüstungsstück, welches ich in jeder Jagdsaison flexibel einsetzen kann und das mich für genannte Situationen wappnet. Bei dem Tarnzelt Ameristep Razor Blind wurde ich fündig...

Wenn die Herbst- und Winterjagden beginnen, will der Waidmann gegen die aufkommende kühlere Witterung geschützt sein. Eine entsprechend für den Übergang von der warmen zur kalten Jahreszeit geeignete Jacke sollte warm halten und möglichst leicht sein. Zudem wäre es noch prima, wenn sie bei Bedarf mit einer Signalwirkung bei den Ansitz- und Treibjagden Sicherheit bieten würde. Eine optimale und gleichzeitig günstige Kombination dieser Ansprüche bietet eine Fleecejacke, wie die Wald & Forst Signal-Fleecejacke...
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DJV wehrt sich erfolgreich gegen rufschädigende Falschbehauptung
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Bundeskongress Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse: mehr für Wald und ländliche Räume
10.09.2026 Pressemitteilung - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände e.V.
